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Autor Thema: Nach der Prüfung ist vor der Prüfung . . .  (Gelesen 8389 mal)
wachteline1981
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dogz4ever


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« am: 29. Oktober 2015, 20:40:23 »

Diesen Satz will ich mal hier aufgreifen.

Nach der Prüfung ist vor der Prüfung
Fuchsschleppe




Auf dem Rückweg von der Schleppe

find ich Klasse  thumpup

Während der Ausbildungszeit hab ich nicht viel geschrieben, ich wollte es nicht beschreien, am Ende hätte es doch noch schiefgehen können  verlegen Aber nun ist es geschafft und mir fällt so einiges wieder ein, was mir das Jahr über aufgefallen ist. Würde mich über ein paar Meinungen dazu freuen.

Unter anderem hatte ich, wie ich in der Truhe mit Schleppwild gewühlt habe, ganz unten noch einen Fuchs gefunden, damit wollte ich mich aber nicht belasten. Obwohl nachher jemand gemeint hat, so souverän wie Yaska den Hasen gebracht hat, hätte sie das auch mit dem Fuchs geschafft.

Ich habe aber den Eindruck, das es nur noch sehr wenige Führer gibt, die es auf der GP mit diesem Wahlfach probieren. Oder täusche ich mich da?

Insofern finde ich es super, dass Quenni den Fuchs apportiert und überhaupt an GP denkt.
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DWS >S Hummel von Dreiannen


« Antworten #1 am: 29. Oktober 2015, 23:35:27 »

Fuchs hab ich bei Hummel primär deshalb gestrichen, weil sie mit ihren 19 Kg schon mit dem Hasen ihre Last hatte.
4 Kg mit dem Fuchs sind für eine zierliche Hündin dann schon eine echte Ansage, erst recht wenn alle Fächer ausser Stöbern an einem Tag durchgeprüft werden.

Lux apportiert Fuchs, find ich auch sinnvoll.
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12-207 Räuber vom Steinacker JP'(87P./3.Pr)


« Antworten #2 am: 30. Oktober 2015, 08:45:32 »

Ich finds super thumpup

Meiner Meinung nach kann es nicht genug Führer geben, die mit ihrem Hund versuchen sämtliche Facetten der Jagd auszuprobieren.

Sicher ist es ein Stöberhund, aber man kann mit ihm doch, bis aufs sichere Vorstehen, so ziemlich alles machen, erst recht für den "Hausgebrauch".

Meiner trägt zwar auch Raubwild zu.
Aber so sicher, dass wir mir dem Fuchs ne Bringtreue machen würden, ist er sicher nicht.

Wir sind aber sowieso noch auf EPB-Stand und bauen diesen gerade aus, sofern der Gesundheitszustand es zulässt.

Bei Luke geht das facettenreiche Jagen mit dem Führer aber ziemlich auf die Stöberleistung. thumbdown
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uppi66
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« Antworten #3 am: 31. Oktober 2015, 20:30:22 »

Mit Füchsen (Jungfüchse) haben wir schon bei der Vorbereitung der EPB geübt. Der hatte wohl so um die 4 kg. Und Quenni hat auch nur ca. 20 kg, läuft aber jeden Tag freiwillig Gassi (1km) mit einen 2,8 kg Apportierbock (der wird jetzt weiter aufgelastet). Nebenbei, wenn ich mehr Zeit habe, geht es zum See schwimmen

Ach ja, den obigen Fuchs hatte ich nach der Übung nochmals woanders abgelegt und wollte sie Dienstag suchen lassen, hatte es aber zeitlich nicht geschafft. Gestern waren wir dort in der Nähe, hab nicht an den Fuchs gedacht und Quenni einfach zur Suche losgeschickt. Nach 5 Minuten kam sie mit dem Ding wieder an (war durch das Wetter sogar noch brauchbar) und hat vorbildlich gebracht thumpup
« Letzte Änderung: 31. Oktober 2015, 20:33:50 von uppi66 » Gespeichert
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DWS >S Hummel von Dreiannen


« Antworten #4 am: 02. November 2015, 00:37:51 »

Top Leistung  thumpup
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wachteline1981
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dogz4ever


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« Antworten #5 am: 04. November 2015, 23:00:45 »

Für uns im Hochwildrevier/Waldrevier ist Fuchs eher von untergeordneter Bedeutung, da gibt es kaum mal ne Gelegenheit, wo der Hund apportieren müsste. schon von daher haben wir das mangels passendem Schleppwild noch nie ausprobiert.

Als ich mit der Wachtelei angefangen habe, war die PO noch anders, da hatte man auf der EP (EPB wurde erst später eingeführt) die Wahl bei der Haarwildschleppe zwischen Kanin/500 m oder Hase/300 m. Da habe ich öfter auf der EP den Hasen bringen lassen. Der Hintergedanke war dabei auch, dass bei einer längeren Schleppe auch grössere Gefahr für evtl. frische Verleitungen durch Wild entstehen können. Ich hatte auch manchmal den Eindruck, dass die Hunde trotz dem höheren Gewicht den Hasen lieber gebracht haben als Kanin.

Das kam mir jetzt auch so bei Yaska vor. Als wir dieses Jahr wieder mit Waldschleppen im Kurs angefangen haben, hatte sie mit dem Kanin mehrmals Blödsinn gemacht, obwohl sie doch genau wusste um was es geht  Augen rollen Wir haben dann wieder mehr mit Dummy geübt, u.a. mit einem 2,5 kg Dummy mit Hasenfell, was sie auf Anhieb mit Begeisterung gebracht hat. Mit Hase haben wir erst kurz vor der Prüfung angefangen und der Übungshase hatte auch noch gut 4 kg. War aber kein Problem. Einmal kurz auf Sicht bringen lassen und dann die erste Schleppe gelegt.

Sogar Zeder hat den Hasen sofort aufgenommen und auf kurze Entfernung gebracht, sie war allerdings mit dem Gewicht noch etwas überfordert.

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« Antworten #6 am: 17. November 2015, 21:09:29 »

Da ja Quenni auch weiter auf Schweiß geführt werden soll kam heute mal die 1. Übungsfährte nach der EPB.
Diese war ca. 800 m lang, hatte 20 Stunden Stehzeit und mit Damwildschalen getreten. Das 1. Mal für den Dickschädel Fährtenschuh. Nachdem sie sich darauf eingestellt hatte lief es erstaunlich gut, lediglich 2 mal musste sie an einer Verleitung korrigiert werden. Aber es half einfach der Zuruf "Zur Fährte" und schon ging es weiter. Am Ende sagte mir der Fährtenleger, dass die Fährte gänzlich ohne Schweiß getreten wurde.
Also, da war ich baff und sehr stolz auf Quenni
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12-207 Räuber vom Steinacker JP'(87P./3.Pr)


« Antworten #7 am: 18. November 2015, 08:34:31 »

Da ja Quenni auch weiter auf Schweiß geführt werden soll kam heute mal die 1. Übungsfährte nach der EPB.
Diese war ca. 800 m lang, hatte 20 Stunden Stehzeit und mit Damwildschalen getreten. Das 1. Mal für den Dickschädel Fährtenschuh. Nachdem sie sich darauf eingestellt hatte lief es erstaunlich gut, lediglich 2 mal musste sie an einer Verleitung korrigiert werden. Aber es half einfach der Zuruf "Zur Fährte" und schon ging es weiter. Am Ende sagte mir der Fährtenleger, dass die Fährte gänzlich ohne Schweiß getreten wurde.
Also, da war ich baff und sehr stolz auf Quenni

Gratulation! thumpup

Ich hab meine Fährtenschuhe momentan an einen Brackenmann verliehen, weil dort auch auf Fährte geprüft wird.
Aber irgendwann stell ich auch nochmal von Schweiß auf Fährtenschuh um.
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« Antworten #8 am: 18. November 2015, 11:10:16 »

da wir noch nicht genau wissen, welche VSwP geführt wird, soll sie alle 3 Möglichkeiten arbeiten. Meine Erfahrung aus der Teckelei ist aber, dass der Fährtenschuh eigentlich immer gut geht. Mann hat halt als Führer aber kaum Anhaltspunkte auf der Fährte
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uppi66
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« Antworten #9 am: 30. Oktober 2016, 20:08:06 »

Tja VSwP und GP sind nun gelaufen.... thumpup Die Überlegung geht jetzt für nächstes Jahr auf VSwP 40 und Btr.
Letztens mal den Fuchs auf 190 m im Wald abgelegt und nach 2 Stunden die Quenni geschnallt. Mit halben wind kam sie nach 7 Minuten mit Fuchs zurück thumpup
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